Wellenlängenstandards
Um richtige Ergebnisse in der spektroskopischen Analytik im UV/VIS/NIR-Bereich zu erhalten, ist die regelmäßige Kalibration sowohl der Ordinate als auch der Abszisse notwendig. Für die Eichung oder Verifizierung der Wellenlängen stehen verschiedene physikalische Standards (Lichtquellen mit definierten Emissionslinien) oder Gemische aus Metalloxiden der seltenen Erden (Holmium, Erbium und Dysprosium) zur Verfügung. Die Lichtquellenstandards sind aufgrund ihrer Instabilität in der Praxis wenig geeignet.
Häufig kommen die Schwermetalloxide, eingebettet in PTFE oder als Rohgemische hinter Glas, für die Kalibration zum Einsatz. Die Wellenlängenverifizierung kann so über die charakteristischen Banden über den Wellenlängenbereich von 250nm bis 2500nm vorgenommen werden. Die Wellenlängenstandards weisen kaum Alterungsverhalten auf und können so über Jahre eingesetzt werden.
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